Sonstige geeignete Personen & besondere Konzepte

Der individuelle Weg

 

Empfehlung

Wir empfehlen diesen Weg Menschen, die bereits längere Zeit Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern gesammelt haben bzw. über für eine spezielle Kita besonders geeignete Kompetenzen (z.B. Sprache) verfügen, aber aus unterschiedlichen Gründen keine Ausbildung zum Erzieher absolvieren können/wollen. Wer in einer Kita arbeiten möchte und mit einem geringeren Gehalt auskommt, kann diesen Weg ins Auge fassen.

 

Zulassungsvoraussetzungen

Es gibt drei Personengruppen, für die dieser individuelle Weg offen steht.

  • Personen mit folgenden Abschlüssen: Sozialassistent*innen, Tagespflegepersonen, Hebammen und Entbindungshelfer sowie Personen mit nachweisbar einschlägigen Erfahrungen
  • Muttersprachler für bilinguale Kitas
  • Personen zur Umsetzung eines besonderen Konzepts (z.B. für musik- oder naturpädagogisch orientierte Kitas)

Es müssen verschiedene Nachweise erbracht werden.

 

Umfang und Dauer der Qualifizierung

In jedem Jahr müssen mindestens 5 Fortbildungstage absolviert und alle zwei Jahre dies der Kitaaufsicht zur Kenntnis gegeben werden. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Fortbildungen werden durch die Kitaaufsicht vorgegeben, für die Details ist die Kita gemeinsam mit dem Beschäftigten verantwortlich. Diese Fortbildungsauflage gilt für die gesamte Beschäftigungsdauer.

 

Anerkennung als Fachkraft

Dieser Weg führt NICHT zu einer Anerkennung als Fachkraft, aber ein einmal erteilter positiver Bescheid ist die Basis für eine dauerhafte Beschäftigung in einer Kita. Voraussetzung ist die Beachtung der Fortbildungsauflagen.

 

Auskunft im Vorfeld

Quereinsteiger aus den genannten Berufsgruppen müssen zunächst bei der Kitaaufsicht die Anerkennung als Quereinsteiger beantragen. Dies kann schriftlich oder im Rahmen der angebotenen Sprechzeiten (siehe Ansprechpartner) geschehen. Der daraus folgende Bescheid enthält auch die Fortbildungsauflagen.
Mit diesem Bescheid können die Quereinsteiger eine Tätigkeit in einer Kita aufnehmen. Der Kitaträger muss dabei die einrichtungsbezogene Quereinsteigerquote beachten.