Erzieher in Ausbildung

Anzeigedetails

Ort
12049 Berlin
Beschäftig­ungs­beginn
01.02.2018
Kategorie
Anzeigentyp
Gesuch

Beschreibung

ich habe bereits diverse Jahre im sozialpädagogischen Bereich gearbeitet und weiß das ich hier etwas gefunden habe wo ich mich den aufgaben gewachsen fühle und das mich als Person bereichert.
Ich habe im Jahr 1998 eine Erzieherausbildung abgeschlossen, jedoch damals nie die stattliche Anerkennung angefangen. Damals waren mir andere dinge wichtiger, und ich habe in dieser zeit nicht sonderlich viel auf Abschlüsse oder gar Titel gegeben. Ich habe seitdem in vielen pädagogischen Bereichen gearbeitet. Von der Kita, über Theaterprojekte, Jungenarbeit, Bildungsarbeit oder im Schülerladen. Lange zeit war es für mich ausreichend die zusätzliche pädagogische kraft zu sein. Als Honorarkraft die Option zu haben zu gehen und zu kommen war mir wichtig, doch nun haben sich für mich dinge geändert.
Ich wünsche mir für mich eine konsistentere Möglichkeit zu arbeiten und mein Engagement in Projekte zu vertiefen, und zudem wird für mich auch die Frage nach finanzieller Absicherung nicht weniger wichtig.

Ich sehe die Aufgabe für uns Erzieher*innen darin uns als Erwachsene den Kindern so zu präsentieren das sie sich an und mit uns als Person ausprobieren können. Ohne angst haben zu müssen für diese versuche von uns verurteilt zu werden.
Wir ihnen Feedback geben und uns ihnen mitteilen. Wir von ihren Interaktionen Entwicklungen aufgreifen, begleiten und ihnen Fertigkeiten, Grenzen und Optionen an die Hand geben um ihre Ziele zu erreichen oder Themen zu bearbeiten.
Des weiten sehe ich uns als eine art Anwälte, die, auch mal gegen Schule, Gesellschaft und Eltern, die Position der Kinder einnehmen und halten. Das Kindeswohl als Focus. Zum einen als Basis für vertrauen, zum anderen um ihnen die Wichtigkeit ihrer selbst zu vermitteln, und Gefühle der Machtlosigkeit zu nehmen oder erleichtern.
In meiner Arbeit fühle mich zudem der Ideen des Humanismus und der Situationspädagogik am nächsten.

Privat interessiere ich mich neben allen arten von Spielen, (Brettspiele, Rollenspiele, Systemspiele etc.) sehr für Modelle aus der Kommunikationsforschung und Psychologie. Unter anderem Gewaltfreie Kommunikation, Community Accountabily, Transaktionsanalyse, Zustimmungskonzept und welchen Einfluss Gender auf unser verhalten und erleben hat.

Ich bin mir bewusst das mein Werdegang etwas ungewöhnlich ist, aber dieser weg hat es mir ermöglicht zu wissen was ich will oder auch nicht will, und ich sehe es durchaus auch als einen Vorteil keinen so geraden Weg eingeschlagen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Olaf Szczepanski

PS: Ich habe den grossen Wunsch eine Stelle für die Altergruppen 6-13 zu finden.

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Olaf Szczepanski